Martina Huebner, Osteopathie, Naturheilverfahren, pulsierende Magnetfeld Therapie auf Fuerteventura
Osteopathie, Naturheilverfahren, pulsierende Magnetfeld Therapie
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Martina Huebner
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Es-35660 Corralejo
Fuerteventura - Islas Canarias

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WAS IST EIGENTLICH OSTEOPATHIE?

"Leben ist Bewegung" ist ein Grundsatz der Osteopathie. Gesundheit bedeutet ein Höchstmaß an Beweglichkeit. Gesund bleiben beinhaltet, dass der Körper gegebenenfalls Störungen ausgleichen muss. Gelingt dieses nicht, erkrankt der Mensch. Hier kann die Osteopathie als eine rein manuelle Medizin helfen.

Geschichte der Osteopathie

Das Heilen mit den Händen hat eine über viertausendjährige Tradition. Schon Hippokrates (460-377 v. Chr.), der Vater der modernen Schulmedizin, bediente sich so genannter manualtherapeutischer Techniken. Allerdings wurde die manuelle Medizin erst im 19. Jahrhundert durch zwei Personen populär.
D. D. Palmer (1845-1913) begründete 1897 die Heilmethode der Chiropraktik, der amerikanische Arzt A. T. Still (1828-1917) gilt als Begründer der Osteopathie.
Von den seinerzeit üblichen ärztlichen Praktiken enttäuscht, stellte Still im Jahre 1874 seine Philosophie und Praxis der Osteopathie vor. In wirkungsvoller Mission gründete er 1892 in Kirksville/ Missouri ein College, die "American School of Osteopathie".
Heute existieren zahlreiche Colleges in den USA, auf denen der "Doktor der Osteopathie" (D. 0.) erworben werden kann.
Überträgt man den griechischen Begriff Osteopathie wortwörtlich, so ist darunter "Knochenleiden" zu verstehen.
Die Bezeichnung ist irreführend, denn es ist nicht die Erkrankung eines Knochens an sich gemeint, wohl aber befasst man sich bei dieser Therapie mit dem Körperbau sowie den verschiedenartigen Gewebestrukturen des Menschen.

.... Ursachen werden aufgespürt

Das Prinzip der osteopathischen Medizin bezieht sich zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit.
Ist die freie Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen.
Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus irgendwann nicht mehr kompensieren - das Fass läuft über - es entstehen Schmerzen, der Mensch wird krank.
Beim Forschen nach den Ursachen der Beschwerden im menschlichen Körper stehen eine Strukturstörung und die daraus resultierende Fehlfunktion im Vordergrund.
Diese sogenannte somatische Dysfunktion gilt es aufzuspüren und zu beheben. Die Osteopathie behandelt demzufolge keine Krankheiten im eigentlichen (schulmedizinischen) Sinne, sondern Bewegungsstörungen.
Über Muskelstränge und das Bindegewebe - insbesondere Faszienzüge *) - sind alle Strukturen des Körpers miteinander verbunden.
Störungen an einer Stelle können sich somit im gesamten übrigen Körper auswirken.
Ein umgeknickter Fuß kann z. B. durchaus die Ursache von späteren Schmerzen an der Halswirbelsäule sein. Ein von einem Sturz umgeknicktes Steißbein, Kiefergelenksprobleme oder eine nicht gut funktionierende Gallenblase z.B. können später Kopfschmerzen verursachen oder z.B. Darmprobleme, Nierenprobleme oder Unterleibsprobleme die Ursache für Rückenschmerzen sein.

Osteopathie, Naturheilverfahren, pulsierende Magnetfeld Therapie
Sehr häufig bestehen mehrere Dysfunktionen zugleich; dann ist es die Aufgabe des Therapeuten, deren Zusammenhänge zu ergründen, um die ursächlich auslösende Störung zu finden.

Wird diese behandelt, kann es vorübergehend zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen. Dieses ist jedoch als positive Reaktion zu bewerten, denn der menschliche Körper muss sich erst wieder an das "neue Muster" gewöhnen. Hat er sich dieses wieder zu Eigen gemacht, lösen sich kausale Störungen oftmals von selbst auf.

*) sehr dünne, sehnenartige, strapazierfähige, aber dennoch sensible Bindegewebshäute, die Knochen, Nerven, Gefäße, Muskeln und innere Organe umhüllen.

In dem Bewusstsein, dass der körperlich perfekt konstruierte Mensch an sich prinzipiell zur Selbstregulation imstande ist, setzt der Osteopath mit seiner Behandlung einen Selbstheilungsprozess in Gang, an dessen Ziel immer das ursprüngliche naturgegebene Gleichgewicht des Körpers steht - die freie Beweglichkeit aller Gewebe.

 

Wie arbeitet der Osteopath?

Der Therapeut kann bei der Untersuchung mit seinen Händen durch unterschiedlich starken Druck der Finger das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. Durch diese Art des "Hineinhorchens" spürt er Spannungsmuster und Bewegungseinschränkungen auf, die einmalig oder in mehreren Sitzungen mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt werden.


Ob Störungen im Bereich des Knochengerüsts sowie der dazugehörigen Muskeln, der Bänder und des Bindegewebes oder aber bei akuten und chronischen Schmerzen im Körperinneren - als umfassende Diagnose- und Behandlungsform berührt die Osteopathie nahezu alle medizinischen Fachbereiche - das Zentralnervensystem (Neurologie) eingeschlossen.
Einen besonderen Stellenrang nimmt die Osteopathie v.a. in der Pädiatrie (Kinderheilkunde) ein: in England z.B. ist es heute schon Gang und Gebe, dass ein Säugling sofort nach der Geburt osteopathisch behandelt wird, um etwaige Komplikationen, die nach einer schwierigen Entbindung – so z.B. auch nach einem Kaiserschnitt – entstehen können, weitestgehend entgegen zu wirken oder im günstigsten Falle sogar zu verhindern.

Bevor eine osteopathische Therapie begonnen werden kann, ist es in jedem Fall ratsam, eine eingehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Die klassische Schulmedizin lässt sich sogar ideal mit der Osteopathie kombinieren.

Störungen der inneren Organe können osteopathisch behandelt werden.
Die traditionelle chinesische Medizin, die Homöopathie und die Magnetfeldtherapie z.B. können gegebenenfalls den Heilerfolg steigern.
In der Behandlungsmöglichkeit sämtlicher

Bewegungsgestörter Gewebe unterscheidet sich diese manuelle Therapie von der Chiropraktik, die sich im Wesentlichen mit der Behandlung von so genannten Subluxationen, d. h. Verlagerungen von Wirbeln an der Wirbelsäule, befasst.
Die Osteopathie lässt das bisher vorherrschende Prinzip der Manipulation - des so genannten Einrenkens - immer mehr in den Hintergrund treten.

Das Therapiekonzept der Osteopathie beinhaltet durchweg risiko- und nebenwirkungsarme, aber äußerst effektive Behandlungsmethoden, deren Ziel es ist, die schmerzfreie Funktion wieder herzustellen sowie dem Körper ein Höchstmaß an Beweglichkeit zurückzugeben.

Osteopathie in Deutschland und Europa

Seit A.T. Still hat sich die Osteopathie ständig verbreitet. Die Behandlungstechniken wurden allerdings im Laufe der Zeit weiterentwickelt und fortwährend verfeinert. So sind z. B. sogenannte "weiche Techniken" entstanden, die heute auch in Europa gelehrt werden.
Die Ausbildung zum Osteopathen beinhaltet z.B. in Deutschland derzeit eine 5 jährige Weiterbildung in Seminarform, für die eine Ausbildung als Arzt, Heilpraktiker oder Physiotherapeut (Krankengymnast) Voraussetzung ist. Seriöse Institutionen bieten umfassend strukturierte Kurskonzepte an, die mehrjährig über Berufsbegleitende Seminare verfügen.

Die Osteopathie ist ein vollwertiges medizinisches Diagnostik- und Therapiekonzept, das einen eigenen festen Platz im Gesundheitsbereich hat.

Osteopathin Frau Martina Hübner :
Anmeldungen sind unter der Nummer:
(0034) 928 86 30 29 oder Mobil:
(0034) 628 026 605 jederzeit möglich.
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